Herkunftsfamilie von Gerhard Richard Gallinat, geb. 30. September 1947 in Wartenstedt-Salzgitter (heute: Salzgitter)
Familie Gallinat
| Richard Gallinat, geb. Galinat * 22. April 1919 in Frankfurt/Oder + 24. Juni 1958 in Salzgitter Richard G. wurde als unehelicher Sohn der Helene Galinat in Frankfurt/Oder, Roßmarkt 26 (heute: Slubice - Plac Przyjaźni), geboren; der Vater soll ein Offizier aus Frankfurt/Oder und verheiratet gewesen sein. Die Taufe fand am 31. August 1919 in der St. Nikolaikirche zu Frankfurt/Oder statt; Taufpaten waren Auguste Kunze und Auguste Jädicke. Später (?) kehrte Helene Galinat zu Ihren Eltern nach Woischwillen (heute Vaišvilai?) zurück. Richard lebte dort mit seiner Mutter bis zu deren Heirat mit Adolf Wegner. Richard besuchte die Volksschule in Woischwillen und blieb bei seinen Großeltern und seinem Onkel Karl bis er die Lehre als Müller in der Kreisstadt Wilkowischken begann. In der Lehrzeit war er in einer Gastfamilie untergebracht. Nach dem Tod der Mutter verließ er Litauen und ging mit Onkel Albert nach Ostpreußen. Dort müssen die Behörden versehentlich, auch bei seinem Onkel Albert, die Namensänderung von Galinat in Gallinat vorgenommen haben. Er war als Soldat an der Ostfront und lernte im Lazarett seine Frau Christel Kasmirski kennen - die Heirat war am 6. Mai 1945 in Bargteheide, Kreis Stormarn (Schleswig-Holstein), Wohnort: Delingsdorf. Am 3. Juli 1945 wurde er aus der Kriegsgefangenschaft entlassen. Sein Onkel Albert lebte in Salzgitter (dort wurde er von Gallinat wieder in Galinat umgeschrieben) und wies ihn auf die dortigen Arbeitsmöglichkeiten hin. Am 15. Januar 1946 meldete sich Richard in Wartenstedt-Salzgitter beim Arbeitsamt. Seit dem 16. Juli 1947 hat er auf der Schachtanlage Haverlahwiese I bei Salzgitter-Gebhardshagen gearbeitet, zuletzt als Schießhauer. Kinder: Gerhard Richard (1947), Heinz-Dieter(1949), Alfred (1950) und Horst (1957) |
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| Helene Galinat * 2. 12. 1896 + ??. ??. 1938 Helene Galinat wurde in Woischwillen (Vaišvilai?), Kirchengemeinde Virbalis, Kreis Wilkowischken (litauisch Vilkaviškis, polnisch Witkowyszki, heute in der litauischen Region Suvalkija im Distrikt Marijampole gelegen) in Litauen geboren. Sie wuchs auf dem Bauernhof ihrer Eltern in Woischwillen auf. Dort lernte sie eine angeblich unverheirateten deutschen Offizier kennen, der die schwangere Helene mit ihrer Aussteuer nach Frankfurt an der Oder holte. Dort stellte sich der Kindsvater als mehrfacher Familienvater heraus. Helene wurde in einem Heim oder Stift aufgenommen und hat dort Richard geboren. Bis zu ihrer Rückkehr oder Abschiebung (geb. Litauerin) (?) nach Litauen lebte und arbeitete sie mit ihrem Kind in diesem Heim. Helene wurde auf Veranlassung des Kindsvaters des Landes verwiesen. Bis zur Heirat am 14. 4. 1925 mit Adolf Wegner (Witwer mit vier kleinen Kindern) in Virbalis lebte sie mit ihrem Sohn Richard auf dem Hof ihrer Eltern und ihres Bruders Karl. Nach der Heirat zog sie mit ihrem Mann nach Pojewon. Im Winter 1937 starb sie an einer Blutvergiftung. Kinder: Richard Galinat (*1919), Erwin Albert Wegner (*1929). |
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Johann Galinat * 7. Januar 1861 + nach 1942 Johann Galinat wurde in Woischwillen, Kreis Wilkowischken (litauisch Vilkaviškis, polnisch Witkowyszki), Litauen, geboren. Seine Vorfahren kamen nach der dritten polnischen Teilung 1795 von einem kleinen Gut in Ostpreußen bei Stallupönen (früher Stalupohnen, ab 1939 Ebenrode, nach 1945 Nesterov) nach Litauen. Johann übernahm den Bauernhof seiner Eltern und heiratete in Woischwillen Helene Maria Becker. Die Eheleute lebten später auf dem Altenteil des Hofes, den der Sohn Karl übernommen hatte. 1941/42 verließen die Eheleute Litauen und zogen zum Sohn Albert nach Ostpreußen in das Memelland. 15 Kinder: Josef (gefallen im 1. Weltkrieg), Helene (1896). Friedrich ( geboren um 1900), Karl (1898, Albert (1906), zwei Kinder (2 und 15 Jahre) sind ertrunken, mindestens 4 Kinder sind an Diphtherie gestorben Vielleicht kommt diese Familie aus der Gegend von Juraidikes? Helene Maria Becker |
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| Herkunft des Namens Galinat Mögliche Deutungen: (Ende des Ortes?) Wenn der Name aus dem Pruzzischen kommen könnte, dann ...?
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Familie Kasmirski
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Elisabeth Christel Kasmirski * 17. Dezember 1924 + 22. Oktober 1990 Christel K. ist in der Schäferei im Kreis Marienwerder (Ostpreußen) zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Edeltraut (Traute) geboren worden - weitere Daten siehe Richard Gallinat |
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Alexander Kasmirski * 26. Februar 1898 in Graudenz + ??. ??. 1974 Alexander Kasmirski war verheiratet mit Magarete Krüger. Er arbeitete als Maurer und wohnte mit seiner Familie bis zur Flucht 1944/45 in einem der zwei Häuser, die den Eltern seiner Frau gehörten. Der Bruder Walter ging nach Berlin; ein weiterer Bruder blieb dort und nahm die polnische Staatsangehörigkeit an. Auch dies lässt vermuten, dass die Kasmirski's aus Polen kamen. Beruf: Maurer Kinder: Christel, Traute (17. 12. 1924), Hans (28. 06. 1941), Herbert (10. 06. 1935) und Ursula ( 2. 11. 1942).
Magarete Krüger |
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Letzte Änderung: 19.10.2010







